Grußworte zum 52. Hessensternflug

Grußwort  

des Hessischen Ministerpräsidenten  

Volker Bouffier  

 

Wer am Hessensternflug teilnimmt, darf sich auf ein besonderes Ereignis freuen. Die traditionsreiche Luftsport-Rallye, die einen Vergleich der Fähigkeiten im Rahmen eines fairen Wettbewerbs erlaubt, stellt ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor beachtliche Herausforderungen und verlangt großes fliegerisches Können sowie ein hohes persönliches Leistungsniveau. Gleichzeitig bietet sie den Pilotinnen und Piloten nahezu einzigartige Erlebnisse. Diese Verbindung macht die Anziehungskraft aus, die die Rallye auf viele Sportflieger ausübt.

Ich freue mich, auch in diesem Jahr meine Verbundenheit mit dem Hessensternflug ausdrücken zu können. In der Welt der Sportfliegerei hat er ebenso seinen festen Platz wie in der Welt des Sports in Hessen insgesamt. In dem umfangreichen Kalender der Veranstaltungen, die in unserem Land stattfinden, darf er nicht fehlen. Meine herzlichen Grüße gelten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 52. Hessensternflugs. Ich wünsche ihnen einen spannenden Wettbewerb und viel Erfolg.

Volker Bouffier

Hessischer Ministerpräsident

 

Grußwort

von Wolfgang Müther,

Vizepräsident des des Deutschen Aero-Clubs e.V. und Vorsitzender der Bundeskommission Motorflug  

 

Liebe Hessen-Sternflug-Teilnehmer!

Ich freue mich über Ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung und hoffe, dass der flugsportliche Gedanke Ihre fliegerischen Entscheidungen gleichwertig mit den Vorgaben der Flugsicherheit beeinflusst.

Rallyes und Sternflüge der Landesverbände des DAeC sind Sportveranstaltungen und unterliegen den Prinzipien eines Wettbewerbs. Sie sollen, besonders in der Vorbereitung auf ein solches Ereignis, fliegerische Leistungen und fachliche Kenntnisse steigern. Diese werden im sportlichen Wettkampf gemessen und das beste Team entsprechend geehrt. Sport bedeutet aber auch Fairness gegenüber Mitstreitern und Freude über das gemeinsame Erlebnis.

Ich wünsche Ihnen sportliche Erfolge und einen sicheren und erlebnisreichen Flug von Babenhausen nach Speyer. Genießen Sie die Ergebnisse der guten Arbeit des Organisationsteams, bei dem ich mich für die gelungene Vorbereitung des diesjährigen Hessensternfluges herzlich bedanke.

Hals- und Beinbruch!

Wolfgang Müther

Vizepräsident DAeC und Vorsitzender der Bundeskommission Motorflug  

 

Grußwort

des Präsidenten des Luftsportver­bandes Rheinland-Pfalz e.V.

Ernst Eymann  

 

Der 52. Hessensternflug führt die Teil­nehmer im Jahr 2012 wieder einmal zu den rheinland-pfälzischen Nachbarn.  Mit der Wahl von Speyer/Rhein als Ziel­ort setzt das Referat Motorflug im Hessischen Luftsportbund e.V. ein lange Tradition fort, die Veranstaltung „Hessensternflug“ stets mit historischen Stätten zu verbinden, die für den Motorflugsport, seine Entwicklung und seine wirt­schaftliche Bedeutung von unschätzbarem Wert sind. So auch der Flugplatz in Speyer, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiern kann. Hatte doch der Rat der Stadt Speyer im Mai 1912 beschlossen, „das für ein Flugfeld erforderliche Gelände von ca. 16 ha im Süden der Stadt kostenlos den Interessenten zu überlassen“.

Eine vorausschauende Investition, wie sich in der Folge zeigte, denn recht bald siedelte sich dort mit den „Pfalz-Flugzeugwerken GmbH“ ein Unternehmen an, das als „Gegenstand“ den Bau von Flugzeugen und die Ausbildung von Flugzeugführern hatte. Trotz einer sehr wechselvollen Geschichte mit vielen Änderungen der Betriebsnamen war die Stadt Speyer bis heute immer mit der Forschung und Entwicklung der Luftfahrt eng verbunden. Auch der Flugsport hatte hier bald seine Heimat. Im Oktober 1912 wurde der „Pfälzische Luftfahrtverein Speyer e.V.“ gegründet, es entstand eine Flugzeughalle und bereits 1914 war der Flugplatz Speyer Kontrollstation des „Prinz Heinrich Fluges“. Heute bietet das in unmittelbarer Nähe des Flugplatzes gelegene Technik Museum Speyer einen umfangreichen und nahezu nahtlosen Überblick über die Geschichte der Weltluftfahrt.

Es erfüllt uns als Fliegerkameraden im „Zweckverband Luftsport Hessen, Rheinland-Pfalz, Saar“ mit Stolz, Gastgeber des 52. Hessensternfluges sein zu dür­fen. Wir verbinden mit unserer Grüßen den Dank an alle, die mit ihrem Enga­gement und einer besonderen Begeisterung die Voraussetzungen für das Gelingen der Veranstaltung sichergestellt haben und dem Wunsch, der 52. Hessensternflug 2012 möge sowohl einen harmonischen und unfallfreien Verlauf nehmen, als auch den Teilnehmern den sportlich angestrebten Erfolg bringen.

Ernst Eymann, Präsident Luftsportverband Rheinland-Pfalz e.V.


 

Grußwort

 

Des Präsidenten des Hessischen Luftsportbundes e.V.

Dr. Jens A. Plusczyk  

 

 

Liebe Sternflieger aus nah und fern!

Aus Hessen in die Pfalz, von Babenhausen nach Speyer ist der diesjährige Sternflug geplant. Die zunehmend engere, fruchtbare Zusammenarbeit im Luftsport-Zweckverband Rhein-Main-Saar hat die Wettbewerbsleitung veranlasst, diese Streckenführung zu wählen. Ich freue mich, dass unser tra­ditionsreicher Hessensternflug nun schon zum 52. Mal ausgetragen wird – trotz der vielen Veränderungen, die der Motorflugsport in den zurückliegenden Jahren erfahren hat.

Sei es durch die Vielseitigkeit und Attraktivität der Angebote unserer Freizeitindustrie, sei es durch die zunehmende Belastung durch ständig steigende Kraftstoffpreise. Und schließlich auch durch die sportpolitischen Veränderungen, die sich in der Zunahme von gesetzlichen Auflagen dokumentieren.

Umso erfreulicher ist es, dass unser Luftsport kaum etwas von seiner ursprünglichen Faszination eingebüßt hat.

Den Teilnehmern des diesjährigen Hessensternfluges wünsche ich in diesem Sinne einen fairen Wettbewerb bei ansprechenden Aufgaben und Wetter­bedingungen. Den Organisatoren und Ausrichtern danke ich für ihr Engagement und allen zusammen wünsche ich viel Freude beim kameradschaftlichen Miteinander während des Wettbewerbs und bei der Abschlussveranstaltung.

Hals- und Beinbruch

Dr. Jens A. Plusczyk, Präsident des Hessischen Luftsportbundes e.V.


Grußwort

 

von Klaus Peter Schellhaas,

Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg  

 

Dem Hessischen Luftsportbund e.V. und dem LSC Babenhausen e.V. wünsche ich für den 52. Hessensternflug von Babenhausen nach Speyer am 2. und 3. Juni 2012 alles erdenklich Gute.

Möge diese Flugveranstaltung geprägt sein von fliegerischen Können, gepaart mit Freude am Luftsport unter Beachtung der Fairness und der Flugsicherheit. Der Motorsportflug ist eine faszinierende Sportart in der sich in den letzten Jahren viel geändert hat. Verantwortungsbewusstsein und Disziplin sind wie auch technisches Verständnis, Genauigkeit, Ausdauer, Konzentration und Teamfähigkeit die wichtigsten Punkte um einen sicheren Flugbetrieb zu ermöglichen.

Das besondere ist aber, dass das Alter in Jahren eine eher untergeordnete Rol­le in diesem Sport spielt. Die Popularität dieser Sportart ist wie im Sport all­ge­mein üblich von den Leistungen und Ergebnissen der aktiven Sportler und Sportlerinnen abhängig, denn diese tragen dazu bei, dass Menschen sich dafür begeistern. Dem zur Tradition gewordenen Sternflug wünsche ich einen har­monischen und erlebnisreichen Verlauf. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Motorflug-Rallye einen guten Flug und vor allem eine gute Landung.

Ihr

Klaus Peter Schellhaas, Landrat


Grußwort

 

von Gaby Coutandin

Bürgermeisterin der Stadt Babenhausen  

 


Der 52. Hessensternflug startet die­ses Jahr von Babenhausen aus und führt nach Speyer. Hierüber freuen wir uns besonders, denn die diesjährige Entscheidung für den Startpunkt Babenhausen zeigt, dass der Luftsportclub Babenhausen auch in der Region hohes Ansehen genießt. Immerhin ist der Luftsport bereits seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts bei uns ansässig und fest verankert im Vereinsleben.

Flugbegeisterte aus ganz Deutschland genießen die Schönheit der ehemaligen Residenzstadt Babenhausen und unserer vielfältigen Landschaft, die bei einem solchen Sternflug besonders zur Geltung kommt. Dies gilt natürlich ganz besonders bei guten Wetterbedingungen, für die wir die Daumen drücken.

Grundlegend für diesen Sport ist der uralte Traum der Menschheit, wie ein Vogel in der Luft zu gleiten und eine andere Perspektive wahrzunehmen – sicher in doppeltem Sinn. Der passionierte Flieger Antoine de St. Exupery bekannte einmal: „…Man misst sich mit den Kräften der Natur und wartet auf den neuen Tag wie der Gärtner aufs Frühjahr. Man ersehnt den Flughafen wie ein gelobtes Land und sucht seine Wahrheit in den Sternen.“

Im Namen des Magistrates der Stadt Babenhausen wünsche ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg und viel Vergnügen.

Besuchen Sie unsere historische Altstadt – wir freuen uns auf Sie!

Gabi Coutandin, Bürgermeisterin

Grußwort

 

des Vorsitzenden des Luftsportclubs Babenhausen e.V.

Wulf Heintzenberg  

 

 

Liebe Fliegerkameradinnen und Fliegerkameraden,

Wir freuen uns sehr auf unsere Gäste, denn wir bekommen nur sehr selten Besuch aus der Luft. Das liegt aber nur an unserer Platzgenehmigung, die Fliegen in Babenhausen nur Mitgliedern des Luftsportclubs gestattet. Umso mehr werden wir alles tun, um die Veranstaltung zu einem Erfolg werden zu lassen. Einige von Euch können sich sicher noch gut an unsere Motorseglerwettbewerbe in früheren Jahren erinnern.

Seit etwa 80 Jahren wird in Babenhausen geflogen und unser Verein ist auch schon über 60. In Babenhausen hat der erste Windenschlepp eines Segelflugzeugs stattgefunden. Ebenso war der „Babenhäuser Knoten“ im Windenbetrieb damals ein Begriff. In neuerer Zeit stellten wir das bisher einzige Damenteam, das die Gesamtwertung des Deutschlandflugs gewonnen hat. Aktuell sind unsere Sportler im Motorkunstflug aktiv.

Wir wünschen allen einen problemlosen Anflug und viel Erfolg und freuen uns auf ein Kennenlernen und den sportlichen Austausch.

Wulf Heintzenberg, Vorsitzender des LSC Babenhausen e.V.

 

 

Grußwort

 

des Oberbürgermeisters der Stadt Speyer

Hansjörg Eger  

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 52. Hessenfluges begrüße ich, auch im Namen des Stadtrates und der Verwaltung, sehr herzlich in Speyer. Sie kommen in eine Stadt, die sich seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts mit der Luftfahrt sehr verbunden weiß. Um genau zu sein, seit dem 4. August 1908, als das Luftschiff des Grafen Zeppelin über die Domstadt flog. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 52. Hessenfluges begrüße ich, auch im Namen des Stadtrates und der Ver­waltung, sehr herzlich in Speyer.

Sie kommen in eine Stadt, die sich seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts mit der Luftfahrt sehr verbunden weiß. Um genau zu sein, seit dem 4. August 1908, als das Luftschiff des Grafen Zeppelin über die Domstadt flog. Damals ließ die Stadtverwaltung die Glocken des Altpörtel läuten und Tausende Speyerer jubelten dem Segler der Lüfte zu. Die Wogen der Begeisterung hielten an: 1912 wurde das erste Flugzeug, eine sogenannte „Taube“, in der Domstadt gebaut. Im selben Jahr stellte der Rat kostenlos das für ein Flugfeld erfor­der­liche Gelände, den heutigen Landeplatz, zur Verfügung. 1913 landete die erste Maschi­ne auf hiesigem Boden, und im Mai 1914 wurde in Speyer ein Schaufliegen veranstaltet. Zu den Ehrengästen zählte kein geringerer als Prinz Heinrich von Preußen, der Bruder Kaiser Wilhelm II., der selbst Pilot war.

Speyer zählt also ohne Übertreibung zu den Wiegen deutscher Luftfahrt. Seit Anbeginn war die Luftfahrtindustrie in der rhein-pfälzischen Region in Speyer beheimatet. Im Juni 1913 gründeten die Gebrüder Eversbusch die „Pfalz-Flug­zeugwerke Speyer“. Bis 1918 wurden hier an die 2500 Eindecker, Doppeldecker und Dreidecker produziert. Von den Anfängen bis heute wurden in Speyer unter diversen Betreibern und Werksnamen Flugzeuge gebaut. Als das Werk am 1. Januar 1997 in den Besitz der Belegschaft überging, erhielt es wieder seinen ursprünglichen Namen aus den Gründerjahren.

Speyer hat sich als Standort deutscher Flugzeugproduktion und als Verkehrs­landeplatz für den Geschäftsreiseverkehr in der Metropolregion Rhein-Neckar einen guten Namen gemacht. Sie sehen an diesen Erläuterungen, dass es eine gute Entscheidung war, den diesjährigen Hessensternflug in Speyer enden zu lassen.

Allen Teilnehmern, Gästen und Besuchern des 52. Sternfluges des Hessischen Luftsportbundes wünsche ich eine erfolgreiche Teilnahme und einen an­genehmen Aufenthalt in der Domstadt Speyer. Nutzen Sie die Gelegenheit, neben den wichtigen Kulturdenkmälern wie Dom und Judenhof auch den großen Museen der Stadt, dem Technik Museum und dem Historischen Museum der Pfalz, einen Besuch abzustatten.

Ihr

Hansjörg Eger, Oberbürgermeister  

 

Grußwort

 

des Vorsitzenden des Flugsportvereins Speyer e.V.

Dr. Manfred Gröbel  

 

Wir Speyerer freuen uns ganz besonders, als Ziel des diesjährigen Hessensternfluges ausgewählt worden zu sein. Die Anfänge des Flugplatzes gehen 100 Jahre zurück. Bereits 1913 haben ihn die Pfalz-Flugzeugwerke in Betrieb genommen. Heute, als Verkehrslandeplatz mit neueröffneter Landebahn, bietet er Platz ein willkommenes Ziel um die historische Stadt Speyer mit all ihren Sehenswürdigkeiten bequem erreichen zu können.

Im historischen Museum findet man Reste aus germanischer Vorzeit, den Römern gefiel die Gegend und der Dom zeugt von prachtvoller Vergangenheit als seit 346 n. Chr. die Bischöfe und Kaiser hier regierten. Die Salierkaiser Konrad II, der auch den Grundstein zum Dom legte, sowie Hein­rich III – V sind im Dom beigesetzt und man kann ihre Grabstätten besuchen. Sie erinnern sich, Heinrich IV brach von Speyer zum Bußgang nach Canossa auf.

Der Boden ist also altehrwürdig historisch. Aber auch die Freunde der Technik finden im Technik Museum alles, was das Herz höher schlagen lässt. Von U-Booten bis zu Weltraumfahrzeugen wie der russischen Raumfähre Buran, neben Jägern und Airlinern, Lokomotiven und Dampfrössern. Das Kugelkino fasziniert mit so manchem Film. Und im Meerwasseraquarium taucht man in eine ganz andere Welt. Morane-Saulnier Parasol und Otto-Militärdopeldecker wurden hier von den Pfalzwerken im Ersten Weltkrieg gefertigt und später Ju 88 und He 111. Also ein idealer Ort für Piloten. Damit habe ich den Kreis wieder zur Luftfahrt geschlossen. Wenn nun auch noch das Wetter mitspielt, werden Sie eine gelungene Zeit hier erleben.

Nochmal, wir freuen uns auf Ihren Besuch. Seinen Sie uns herzlich willkommen! Guten Flug und Hals- und Beinbruch wünscht

Dr. Manfred Gröbel, Vorsitzender des Flugsportvereins Speyer e.V.

 

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