Newsletter

Kostenlose Anmeldung für den Empfang  der Luftsportnachrichten Hessen

Der hessische Luftsportbund bietet über das Internet den kostenlosen und werbefreien Versand von aktuellen Terminen, Informationen und Nachrichten für alle Luftsportlerinnen und Luftsportler sowie für am Flugsport Interessierte an. Mit den Luftsportnachrichten werden derzeit mittelbar mehr als xx.000 Luftsportlerinnen und Luftsportlern informiert. Dabei handelt es sich um eine persönliche E-Mail-Nachricht (Newsletter), die in Textform mit PDF Dokumenten in deutscher Sprache verschickt wird. Die nachstehende Anmeldung und der Empfang sind und bleiben kostenlos.

HLB-Newsletter vom 13.11.2016

Liebe Fliegergemeinde,
wir sind schon mitten in der Vorweihnachtszeit - Zeit der Jahresabschluss- und Weihnachtsfeiern. Sicherlich auch bei Euch im Verein. Wann ist der richtige Zeitpunkt, verdiente Mitglieder zu ehren? Die Erfahrung zeigt, dass viele Vereine die Ehrungen mit Jahresabschluss- oder Weihnachtsfeiern verknüpfen, weil dann der Rahmen entsprechend schön ist.
Für die Vereinsverantwortlichen bedeutet dies zum Ende des Jahres hin jedoch viel Arbeit. Vergessen werden jedoch häufig die, die das gesamte Jahr über am meisten gefordert sind -  die Vorstandsmitglieder selbst. Vor allem der oder die erste Vorsitzende kommt häufig zu kurz. Die Ehrungsordnung des HLB findet Ihr hier: http://www.hlb-info.de/seite/vereinsdokumente. Durch sie bekommt Ihr schnell einen Überblick, wann welche Ehrungen möglich und sinnvoll sind.

►Aus dem HLB:

Hessischer Segelfliegertag am 05.11.16 im Bürgerhaus von Cölbe
Der Kurhessische Verein für Luftfahrt (KVfL) Marburg war am Samstag, dem 05.11.2016, Gastgeber der Hauptversammlung der hessischen Segelflieger. Nach den Grußworten der Landtagsabgeordneten der SPD, Angelika Löber, wies Bürgermeister Volker Carle auf das gute Verhältnis der Umgebung zum Flugplatz und den dort stattfindenden Aktivitäten hin. Auch HLB-Vizepräsident Bernd Heine begrüßte die zahlreichen Teilnehmer der Veranstaltung, die den Weg aus ganz Hessen nach Cölbe gefunden hatten. Albrecht Teich, 1. Vorsitzender des KVfL, begann seine Begrüßung mit einem kleinen Rückblick auf die Anfänge der Fliegerei.
Detlef Schneider, Segelflugreferent des Hessischen Luftsportbundes, führte zunächst die Hauptversammlung der Sportfachgruppe Segelflug durch, in der die Finanzen des vergangenen, des aktuellen und des kommenden Jahres Hauptthema waren. Schneider konnte solide Zahlen präsentieren und so wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Im Anschluss daran wurden die besten Segelflugpiloten aus Hessen als Teilnehmer an den verschiedenen deutschen und internationalen Wettbewerben im Segelflugsport geehrt und ausgezeichnet.
Bei den Segelkunstfliegern wurde Moritz Kirchberg Deutscher Vizemeister in der Unlimited Klasse, konnte aber in Cölbe nicht anwesend sein, weshalb Vereinskollege Martin Schmerer die Ehrung für ihn entgegen nahm. Schmerer, Mitglied der Kunstfluggemeinschaft Hessen mit Sitz in Bad Nauheim, der auch Moritz Kirchberg angehört, veranschaulichte in seinem Vortrag „Sicherheit durch Training – Fliegen in allen Lagen“, wie wichtig es für Segelflugpiloten jeden Alters ist, Sicherheitstrainings zu absolvieren und auch das Beherrschen des Flugzeuges in ungewöhnlichen Fluglagen zu erlernen und zu vertiefen. 

Auf dem Foto von links: Sandra Malzacher (SFC Riedelbach) und Angelika Mayr (Rhönflug Poppenhausen), die in ihren Klassen deutschlandweit jeweils den 3. Platz belegten, rechts: HLB-Segelflugreferent Detlef Schneider

                                                

Einen spannenden Bericht lieferte Felipe Levin über die Weltmeisterschaften in Pociunai, Litauen. Ihm gelang es, dem Publikum die Begeisterung für die Wettbewerbsfliegerei näher zu bringen. Simon Briel, Teilnehmer der Junioren-WM im australischen Narromine, erzählte mit leuchtenden Augen von seinen Erlebnissen am anderen Ende der Welt und bedankte sich bei allen, die ihm das Erlebnis Weltmeisterschaft ermöglicht hatten. Meteorologe Bernd Fischer stellte in seinem nachfolgenden Vortrag vor, wie Streckenflüge mit neuer Wettersoftware noch besser und sicherer geplant werden können. Ein rundum gelungener Tag, der durch die hervorragende Bewirtung des ausrichtenden Vereins abgerundet wurde.

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Talk im Tower - August-Euler-Flugplatz
Natur, Technik und Geschichte des Fliegens
Einladung zu Vorträgen im Towergebäude - den Flyer zu den Veranstaltungen im Winter findet Ihr im folgenden Dokument:
  PDF icon Talk im Tower WS 16 17.pdf

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Jugendleitersitzung + Workshop 2016
Wie in jedem Jahr findet am Ende der Saison die Jugendleitersitzung statt, dieses Jahr wird daraus eine Tagung. Hier findet Ihr die Einladung dazu:  PDF icon  Einladung Jugendleitersitzung und Workshop.pdf
Über zahlreiches Erscheinen würde sich die Landesjugendleitung sehr freuen.

Jugendvergleichsfliegen 2017
Die Planung für das Sportjahr 2017 laufen schon an. Unter anderem werden Ausrichter für die Vorentscheide im Jugendvergleichsfliegen in 2017 gesucht. Die Vereine, die Interesse haben, im kommenden Jahr einen Vorentscheid auszurichten, sollten sich mit Landesjugendleiter Tobias Nickel in Verbindung zu setzen. PDF iconJVF_Ausrichterausschreibung_2017.pdf

Aktion A- Pilot
Nachdem die Luftsportjugend die beliebte Aktion A-Pilot für einige Jahre ausgesetzt hat, findet sie nun in diesem Jahr wieder statt – Einsendeschluss ist der 24.11.2016. Nähere Informationen dazu in der Ausschreibung hier: PDF icon Aktion A-Pilot.pdf

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Vorankündigung
HLB-Fluglehrerauffrischungs-Seminar / Fluglehrerfortbildung für Segelflug-/Motorfluglehrer(innen) beschränkt auf FI (A), FI(S) und FI Luftsportgeräteführer
18.+19. Februar 2017 August Euler Flugplatz Griesheim
04.+05. März 2017 Segelfluggelände Dörnberg
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um frühzeitige Anmeldung der interessierten Fluglehrer bei der HLB-Geschäftsstelle, bei Heike Wagner:
heike.wagner@hlb-info.de.

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Termine
Liebe Modellflugsportler, liebe Freunde, am Samstag, den 07. Januar 2017 um 13:30 Uhr findet der 68. Modellflugsporttag in die Räumlichkeiten des SFC Darmstadt (Hinter der Rennbahn 2, 64285 Darmstadt) statt. Hierzu lädt der Sportausschuß des HLB - Modellflug herzlich ein. Termine für das Modellflugsportjahr 2017 und die dazugehörigen Ausschreibungen sendet Ihr bitte direkt an: lmr@hlb-info.de (Lukas Hermann). Der Sportausschuss Modellflug wünscht allen HLB-Modellflugsportlern schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr.
Mit den besten Grüßen
Lukas Hermann (Landesmodellflugreferent)

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An die Mitgliedsvereine des HLB der Bezirke NORD und OST                                                       
Einladung
Liebe Fliegerkameradinnen, liebe Fliegerkameraden, zu unserer Jahreshauptversammlung der Bezirke NORD und OST laden wir hiermit für
Sonntag, den 08. Januar 2017 um 10.30 Uhr in das CPH Hotel Seeblick ,  Reimboldshäuser Str. 1, 36275 Kirchheim/Hessen, ein.
Tagungsablauf:     10:30 - 15:00 Uhr  Gemeinsame Versammlung der Bezirke
                         12:00 - 13:00 Uhr  Mittagessen
Anträge zur Tagesordnung werden bis zum Beginn der Versammlung angenommen. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und bitten darum, diese Einladung auch allen Vereinsmitgliedern zugänglich zu machen. Allen Luftsportlern in unseren Bezirken und auch darüber hinaus wünschen wir fröhliche Weihnachten und für das Neue Jahr 2017 Gesundheit, Glück und Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Horst Böhnisch                                                                          gez. Gerhard Glaessel
Bezirksvorsitzender Ost                                                                    Bezirksvorsitzender Nord

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Aviation TU Darmstadt
Da das öffentliche Interesse am Thema Luftverkehr in den letzten Jahr ständig gewachsen ist, bietet die TU Darmstadt für Luftverkehrinteressierte von jung bis alt eine Plattform, sich mit aktuellen Trends und Entwicklungen zum Thema Luftverkehr auseinandersetzen zu können. Bereits seit 1992 lädt dieser Arbeitskreis Luftverkehrsinteressierte – und dazu zählen unter anderem Studierende und Mitarbeiter (auch anderer Universitäten), Schüler, (ehemalige) Mitarbeiter in der Branche, Hobbyflieger und eigentlich einfach jeden, den das Thema begeistert, zur öffentlichen Vortragsragsreihe ein. An jeweils sechs Terminen im Wintersemester referieren verschiedene Experten aus Praxis und Wissenschaft immer Mittwochs ab 18 Uhr eine Stunde lang zu verschiedenen, aktuellen Themenbereichen eines ausgewählten Oberthemas. Das besondere Highlight eines jeden Kolloquiumstermins ist die anschließende, 30-minütige Diskussionsrunde der Zuhörer mit dem Referenten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie sind jederzeit herzlich willkommen. PDF icon201610311130.pdf

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Aviation Discussion Group
Die ADG trifft sich immer jeden ersten Dienstag im Monat um 19:00 Uhr am Flugplatz in Egelsbach, in einem der Räume der Diamond Aircraft. Wer sich über diese Gruppe weiter informieren möchte, findet weitere Informationen auf der Homepage der ADG: http://aviationdiscussiongroup.de/


►Aus dem DAeC

Den letzten Newsletter vom DAeC findet Ihr hier:  PDF icon 2016_10_DAeC_Newsletter (1).pdf

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Mitgliederversammlung BuKo Segelflug
Die Mitgliederversammlung der Bundeskommission Segelflug in Berlin am 28. Oktober war geprägt von den Berichten über das Wettbewerbsjahr und den Zusammenhalt der BuKo sowie der Umstrukturierung des Sportreferats. Vom Vorstand der BuKo waren erschienen: Walter Eisele (Buko-Vorsitzender), Jan Braune (Büro der Bundeskommission Segelflug), Uli Gmelin (stellvertretender Buko-Vorsitzender) und Rudolf Baucke (ebenfalls stellvertretender Buko-Vorsitzender). Gleich zu Beginn gab es eine Erfolgsmeldung – wenn auch mit einem Augenzwinkern vorgetragen: Es sei die erste Sitzung in 25 Jahren, die pünktlich starte, sagte Walter Eisele. Er fasste zu Beginn zusammen, womit sich die Buko im vergangenen Jahr beschäftigt hat. Wegen immer mehr konkurrierender Luftraumnutzungen gäbe es immer mehr Probleme. Aber auch das Drohnenproblem sei existenzbedrohend durch das immer größere Interesse an einer gewerblichen Nutzung der Multicopter. (hierzu findet Ihr im Newsletter noch mehr Meldungen). Eisele bezeichnete die Entwicklung des im vergangenen Jahr gegründeten DSV als kontraproduktiv und als Bedrohung für den gesamten DAeC: „Die Verselbständigung einer Sparte ist keine Lösung, die zu mehr Gehör führt. Weder Landesverbände noch der Dachverband überleben eine Abspaltung". Der Buko-Vorsitzende sprach sich für die Beibehaltung der föderalen Struktur aus – und warb für mehr Einigkeit in den zentralen, luftsportübergreifenden Fragen. „In einer solchen Situation ist es besser, mit 200.000 Luftsportlern aufzutreten als mit 28.000 Segelfliegern.“ Zugleich brachte er seine Überzeugung zum Ausdruck, dass „wir in Deutschland die beste Luftraumarbeit in Europa haben“. DAeC-Präsident Wolfgang Müther lobte die Arbeit des Vorstands der BuKo und betonte in seinem Grußwort die verbandsinterne Einigkeit: „Wir müssen eine starke Gemeinschaft bilden - um nach außen politisch zu wirken. Und nach innen müssen wir fair sein.“

Günter Forneck vom Referat Ausbildung und Lizenzen (RAL) berichtete über die von der EASA in Aussicht gestellte Möglichkeit der Declared Training Organisations (DTO), die die Regeln für die Ausbildung von Segelfliegern erheblich erleichtern könnte. Das aufwändige Managementsystem für Sicherheit und Compliance wäre für einen Ausbildungsbetrieb als DTO im Segelflug nicht weiter notwendig. Die Verpflichtung zur Anwendung von Organisations- und Ausbildungshandbüchern und die Notwendigkeit, regelmäßige interne Auditierungen zur Überwachung der korrekten Anwendung der Handbücher durchzuführen, würde demnach entfallen. Hier müsse lobbyiert werden, so Forneck, wenn dieses System gut und vernünftig ist. Außerdem sprach er das Thema „Übersetzung des Fragenkatalogs“ an. Die EASA hat das fast 1500-seitige Werk nur in englischer Sprache angeboten und dies sei unzumutbar – hier müsse eine Lösung her. Solange es die nicht gibt, kann der DAeC keinen aktualisierten Fragenkatalog anbieten. Problematisch sei, dass die Segelflugausbildung in den Vereinen rückläufig ist; auch würden die oftmals jungen Sportler nach dem Scheinerhalt allein gelassen und erführen keine weitere Anleitung in Sachen Streckenflug. Seiner Meinung nach ist eine neue Konzeption notwendig, in der Ausbildungsabschnitte festgelegt werden sollten. Gesprächsbedarf gibt es für ihn auch bei den Themen "einheitliche Sollbruchstellen" und "Handys im Flugzeug".

Sport-Referent Uli Gmelin sprach über die Restrukturierung des Referats Sport, die Überschneidungen bei den Zuständigkeiten zwischen Spitzensport und Breitensport verhindern soll. Er sprach auch von der Notwendigkeit der Modernisierung der DMSt und der Segelflugwettbewerbsordnung, die sich künftig mehr an den internationalen Regeln orientieren und damit logischer und schlanker werden solle.

Der Titel des "Deutschen Segelflugmeisters" 2017 wird in den Klassen wie folgt ausgeflogen:

20.-30.06.2017 Standard-/Doppelsitzer-Klasse in Zwickau (SN)
04.-14.07.2017 15m-/18m-/Offene Klasse in Stendal (ST)
15.-25.08.2017 Club-Klasse - Flugplatz Mönchsheide (RP)

Bundestrainer Wolfgang Beyer sieht die Leistungsspitze auf einem guten Weg und konnte zahlreiche Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene vermelden, gekrönt vom Weltmeistertitel in der Clubklasse durch Jan Rothhardt. Beyer hatte sich zu Beginn seiner Tätigkeit zum Ziel gesetzt, auf die Fähigkeiten, Defizite und Bedürfnisse seiner Sportler einzugehen und sich nicht auf das reine Segelflieger-Coaching zu beschränken. Dies ist ihm offensichtlich gelungen.
Sporthilfe-Beauftragte Christine Grote konnte berichten, dass Segelflieger im Bereich Streckenflug wieder gefördert werden; die Förderung fällt indes weit geringer aus als bisher, denn anstelle von 37.000 Euro soll es nur noch magere 3.000 bis 6.000 Euro geben. Enttäuscht ist Grote auch von der Informationspolitik der Deutschen Sporthilfe, da sie nur durch Zufall erfahren habe, dass eine Sportlerin Fördermittel erhält und es auf der anderen Seite nicht einmal Absagen an die Sportler gäbe. Anmerkung: Hierzu passt auch die Meldung, dass der DOSB vor einer Reform der Spitzensportförderung steht.
Der ausgebliebene sportliche Erfolg bei den Olympischen Spielen von Rio hatte den Beschluss für Reformen ausgelöst und zeigt, dass der Fokus bei der Ausschüttung der Fördergelder bei den Olympischen Disziplinen liegt. Die Verteilung der Gelder ist ein wesentlicher Streitpunkt im neu vorgelegten Konzept. Die verpassten Medaillenziele des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) in London 2012 und Rio 2016 offenbarten eine Kluft zwischen sportlichem Anspruch und finanzieller Förderung einzelner Disziplinen. Ziel ist es demnach, mehr Podiumsplätze bei Olympischen, Paralympischen und Deaflympischen Spielen (Gehörlosensport) sowie bei Weltmeisterschaften und World Games zu erreichen. Die sportliche Effizienz soll durch eine erhöhte Konzentration und bessere Steuerung der Förderung sowie eine deutlichere Fokussierung auf die Athleten gesteigert werden. Mit der Reform möchte der DOSB den Anschluss an die Weltspitze des Spitzensports wieder herstellen.Zudem sieht der Bundesrechnungshof eklatante Mängel hinsichtlich der Transparenz und Vergleichbarkeit der Sportförderung für einzelne Verbände. Er fordert das Bundesinnenministerium (BMI) dazu auf, die rund 160 Millionen Euro an Fördergeldern direkt an die Sportverbände auszuschütten. Der DOSB, bisher als Geldverteiler zuständig, würde demnach an Einfluss verlieren. DAeC-Schatzmeisterin Sigrid Berner schlug in der BUKO-Sitzung vor, das Gespräch mit dem Geschäftsführer der Deutschen Sporthilfe zu suchen und erntete dafür Applaus.

Hagen Eichler (Redakteur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Jürgen Kubicki (Referent Luftraum, Flugbetrieb und Flugsicherheit) sind zwei neue Mitarbeiter der DAEC-Geschäftsstelle in Braunschweig. Umwelt-Referentin Denise Kluge stelle das Projekt „Klimaschonend Fliegen“ vor, bei dem zwei Vereine mit Mischbetrieb sich bei ihrem Engagement für mehr Klimaschutz zuschauen lassen und im Gegenzug einen Öko-Check erhalten. Sie bat die Anwesenden auch darum, sich zeitnah über die neuesten Planungen der Erdverkabelung zu informieren.

Zum Ende der Veranstaltung wurde ein „Antrag auf Diskussion zur Abstimmung über die Aufnahme des Deutschen Segelflugverbandes in den DAeC im Falle eines Aufnahmeantrags“ kontrovers diskutiert, denn es ging bei diesem Antrag um die Legitimation der Buko über einen möglichen Antrag des DSV kompetent und unvoreingenommen abstimmen zu dürfen. Die Versammlung kam zu dem Schluss, der BUKO dieses Vertrauen auszusprechen.
Einstimmig entlastet wurde der Vorstand für das Haushaltsjahr 2015. Außerdem wurde der Nachtragshaushalt 2016 genehmigt, der Haushalt für 2017 wurde beschlossen. Der Ort für die nächste Mitgliederversammlung ist voraussichtlich Hagen, wo dann wahrscheinlich der nächste Deutsche Segelfliegertag stattfinden wird.

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Luftraumsperre vom 16.11.- 18.11. zum Obama-Besuch:

Alles zur Luftraumsperrung findet Ihr auf der Seite der DFS: https://www.dfs.de/dfs_homepage/de/Services/Customer%20Relations/Kundenbereich%20VFR/11.11.2016.%20-%20Besuch%20US-Pr%C3%A4sident%20Obama/

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DAeC appelliert an deutsche Europa-Abgeordnete
Der Verband fordert eine klare Abgrenzung des Modellflugs von Drohnen - und eine 600-Kilogramm-Grenze für UL-Flugzeuge. Die ganze Pressemitteilung findet Ihr hier: PDF icon PM_DAeC_Europa.docx.pdf

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DAeC-Geschäftsführer tauschten sich aus
Die Geschäftsführer der DAeC-Landesverbände haben sich vom 26. bis 27. Oktober am Flughafen BER in Berlin zum Informationsaustausch getroffen. Gegenstand der Diskussionen waren aktuelle Entwicklungen in Luftsport, Allgemeiner Luftfahrt und Verbandsarbeit. Unter anderem ging es um das Online-Verfahren, mit dem FAI -Sportlizenzen bald schneller und einfacher ausgestellt werden sollen. Dafür werden Arbeitsschritte so automatisiert, dass im DAeC organisierte Luftsportler mit wenigen Clicks zu einer Lizenz gelangen. Erörtert wurde aber auch die Frage, wie sich die Landesverbände künftig gegenüber dem DSV und seinen Vertretern aufstellen. Der Geschäftsführer des Landesverbandes Niedersachsen, der zugleich Gründungsmitglied des DSV ist, stand deshalb nicht auf der Teilnehmerliste. Am Rande der Sitzung konnten sich die Geschäftsführer ein Bild vom Baufortschritt am BER machen. wink

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Wolkenflug mit Segelflugzeugen
Das BMVI hat bei der EU Kommission in Sachen Wolkenflug mit Segelflugzeugen um Klärung gebeten. Das Ergebnis: „Der Eintrag der Wolkenflugberechtigung gem. FCL830 entspricht einem IFR-Rating.“ Das BMVI wird nun die DFS beauftragen, ein praktikables Verfahren für die Erteilung einer Flugverkehrskontrollfreigabe zu entwickeln. Der Bundesausschuss Unterer Luftraum hatte in den vergangenen Wochen das BMVI dringend um Klärung gebeten.

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Segelflug-WM: Bewerbung für 2020 eingereicht

Die Bundeskommission Segelflug des DAeC macht sich für die Ausrichtung der Segelflugweltmeisterschaften 2020 in Deutschland stark. Im Oktober hat der DAeC die Bewerbung mit Austragungsort Stendal-Borstel bei der International Gliding Commission (IGC) eingereicht. Die IGC wird auf ihrer Sitzung am 3. und 4. März 2017 in Budapest entscheiden. Der Aero-Club Stendal hat sich zusammen mit dem Luftsportverband Sachsen-Anhalt in den vergangenen Jahren als Ausrichter von Segelflugmeisterschaften einen guten Ruf erworben. Erst 2015 waren die Piloten der Deutschen Meisterschaft für die Offene Klasse und die 18-Meter-Klasse zu Gast. Im kommenden Jahr wird vom 3. bis 15. Juli 2017 auf dem Borsteler Platz die Segelflug-DM für die Offene Klasse, die 15-Meter-Klasse und die 18-Meter-Klasse ausgetragen.

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Zum Thema 8,33 kHz findet Ihr hier eine Pressemitteilung des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung:  PDF icon 20161011_PM_8_33kHzUmstellungl.pdf. Weitere Informationen zu dem Thema könnt Ihr auf der Seite des DAEC unter folgendem Link nachlesen: https://www.daec.de/fachbereiche/luftfahrttechnik-betrieb/833khz/. Außerdem möchten wir hier auch noch einmal auf die Funkgeräteaktion des DAeC hinweisen: https://www.daec.de/fachbereiche/luftfahrttechnik-betrieb/833khz-sonderaktion/infoseite/.

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Modellflieger

Zunächst hier die neueste Informationsblatt der BuKo Modellflug:  PDF icon  BuKoMF_info_10-2016.pdf

Gründung der European Model Flight Union. Vertreter der Modellflugsparten von elf nationalen Luftsportverbänden haben sich am 28. Oktober bei der Messe „Faszination Modellbau“ in Friedrichshafen getroffen. Ihr Ziel: die Schaffung einer Vertretung des Modellflugs auf europäischer Ebene. Weitere Informationen auf der DAEC-Seite unter folgendem Link: PDF icon https://www.daec.de/sportarten/modellflug/news-details/item/gruendung-der-european-model-flight-union/

Sportausschuss Freiflug - Referat F1E - hier findet Ihr die Ergebnisliste der Deutschen Meisterschaft F1E 15./16. Oktober 2016 Hesselberg DAeC 30/2016: PDF icon Ergebnisliste-DMM-F1E-DAeC-30-2016.pdf

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Ultraleicht

  (mit freundlicher Genehmigung) Foto und Copyright: DULV  

Ultraleicht-DM 2017 Startschuss zur Anmeldung

Wer bei der Deutschen Meisterschaft im Ultraleichtfliegen 2017 mitmachen will, kann sich ab sofort dafür anmelden. Warten sollte man nicht zu lange, die Plätze sind begrenzt. Anmeldeschluss ist der 23. April 2017. Anspruchsvolle Präzisions-Flugmanöver wie Ziellandungen mit und ohne Motorkraft und Navigation wie in Zeiten, als es noch kein GPS gab: Mit diesen und weiteren Disziplinen dürfen die Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft im Ultraleichtfliegen nächstes Jahr rechnen. Der Wettbewerb wird vom 25. bis 28. Mai 2017 zum 28. Mal stattfinden. Austragungsort ist der Flugplatz Goch-Asperden (EDLG), etwa fünf Kilometer südlich von Kleve an der holländischen Grenze gelegen. 
Die Meisterschaft wird in fünf Klassen ausgerichtet: Dreiachser einsitzig (AL1), Dreiachser doppelsitzig (AL2), Trike einsitzig (WL1), Trike doppelsitzig (WL2) und Tragschrauber (GL). Zweisitzige UL dürfen in den Klassen AL1 und WL1 starten, wenn sie einsitzig geflogen werden.Weitere Informationen findet Ihr auf der Seite des Aerokuriers:
http://www.aerokurier.de/luftsport/ultraleicht-lsa/ultraleicht-dm-2017-ausschreibung/704040   und die Unterlagen zur Ausschreibung hier:  PDF icon DM-2017_Ausschreibung_V1.0.pdf

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Luftsportjugend wählt neue Leitung
Der Jugendausschuss des DAeC hat sich in Dresden getroffen und hat eine neue Leitung gewählt. Max Heilmann vom LV Sachsen ist weiterhin die Spitze der Bundesjugendleitung; auch Julia Jansen (LV Nordrhein Westfalen) und Konstantin Mahler (LV Thüringen) wurden in ihrem Amt bestätigt. Neu in der Bundesjugendleitung sind Madleen Fernau (Niedersachsen) und Fabian Finster (Sachsen-Anhalt). Björn Sorgenfrei (Nordrhein Westfalen) und Pascal Reifer (Rheinland Pfalz) wurden als Referenten für die Öffentlichkeitsarbeit gewählt. Als neue Kassenprüfer sind Christoph Alpoim (Hamburg) und Anna Wunderlich (Rheinland Pfalz) dabei.

Die neue Bundesjugendleitung (von links nach rechts): Madleen Fernau, Julia Jansen, Max Heilmann, Fabian Finster und Konstantin Mahler. (Foto: DAeC)

Am Freitag vor dem Deutschen Segelfliegertag waren Vertreter der einzelnen Landesjugendleitungen und Bundeskommissionen sowie Referenten und ehemalige Teilnehmer des JuLeiCa-Lehrgangs 2016 angereist. Als Gäste waren außerdem Martin Kader, stellvertretender Vorsitzender der Bundeskommission Segelflug, und DAeC-Vizepräsident Rene Heise vor Ort. In Arbeitsgruppen wurde an einem Leitbild und an dem Thema Social Media und dem Internetauftritt der Luftsportjugend gefeilt. Außerdem ging es um Projekte zur Nachwuchsförderung. Weiteres findet Ihr auf der Homepage der Luftsportjugend, unter http://www.luftsportjugend.com/

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Frauen im Luftsport
Herzlich willkommen beim Hexentreffen 2017                           
Liebe Hexen, liebe Fliegerinnen, liebe Pilotinnen aller Luftarten, wir haben ein tolles Programm für Euch zusammengestellt. Diesmal geht es in das romantische Mittelrheintal in die Jugendherberge Kaub. Hier begrüßen Euch die Hexen des Aero-Club Nastätten und des Luftsportverbandes Rheinland-Pfalz. Schaut also gleich mal ins Programm (wird laufend aktualisiert) auf der Homepage:
http://www.hexentreffen2017.de. Wir freuen uns auf Euch! Euer Hexentreffen-Team 2017 - Anmeldeschluss für die Übernachtungen ist der 25.11.2016 und für die Veranstaltung ist es der 31.12.2016!   PDF icon 201611100853.pdf


ARD Mediathek-Tipp
Die Wasserkuppe, Hessens höchster Berg, überragt mit 950 Metern alle andern Berge der Rhön. Meistens steht man auf der Wasserkuppe im Wind. Genau deshalb ist der Berg weit über die Grenzen Hessens hinaus bekannt geworden: als Geburtsstätte des Segelflugs nämlich. Hier haben die Pioniere des Segelflugs ihre ersten "Hüpfer" gemacht. An die großartige Entwicklung erinnern heute die Mitglieder des Oldtimer Segelclubs Wasserkuppe, wenn sie mit dem alten Schulgleiter abheben. Die Nazis hatten auf dem Berg ihre Reichssegelflugschule. Irmgard Wey machte damals als 20jährige Krankenschwester einen Ausflug zur Wasserkuppe und überlebte dort nur knapp einen schweren Luftangriff, bei dem 13 "Pimpfe" getötet wurden. Nach dem Krieg war der Gipfel der Wasserkuppe jahrzehntelang militärisch gesperrt - ein Spionagenest, von dem aus die NATO den gesamten ostdeutschen Luftraum überwachen konnte. Der Amerikaner Jim Harkins war auf der Wasserkuppe stationiert und musste einen der Luftkorridore nach Berlin überwachen. Dabei erlebte er auch den Besuch von Neil Armstrong. Der begeisterte Segelflieger war 1970, kurz nach seiner Mondlandung Gast auf der Wasserkuppe. Für Jim Harkins war die Wasserkuppe aber nicht nur ein spannender Arbeitsplatz zu Zeiten des Kalten Krieges. Hier hat er seine Frau Christa kennengelernt, beim Tanzen. Obwohl sie sich am Anfang nur mit Händen und Füßen verständigen konnten, hat die Ehe bis heute gehalten. Ein Radom ist auf der Wasserkuppe stehen geblieben, als Erinnerung an die Militärgeschichte des Berges. Heute bestimmen hochmoderne Segelflugzeuge und Kiter das Bild. Auseinandersetzungen gibt es immer noch. Naturschützer beklagen, dass die Luftsportler nicht genug Rücksicht nehmen auf die schützenswerte Vogelwelt rund um die Wasserkuppe. http://www.ardmediathek.de/tv/Erlebnis-Hessen/Fliegerberg-Wasserkuppe/hr-fernsehen/Video?bcastId=30384088&documentId=38689346

... und ein weiterer TV-Tipp in Sachen Wasserkuppe:
Wenn Sie sich einmal frei wie ein Vogel fühlen wollen, dann machen Sie sich doch auf zur Wasserkuppe und steigen in einen Gleitschirm. Gleitschirm fliegen können Sie dort das ganze Jahr über. RTL Hessen-Reporterin Madeline Zilch hat sich in die Lüfte gewagt. Wie der Flug über die Rhön war, sehen Sie in diesem Video. Die Drachenschule Papillon auf der Wasserkuppe bietet verschiedene Kurse an. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Anfänger ist, schon einen Flugausweis hat oder sich spezieller fortbilden möchte. http://www.rtl-hessen.de/show/2016-11-02/sendung-vom-02112016


Berichte aus den Vereinen

Von Bernhard Nacke, Flugsportvereinigung Reinheim:

Bei der Volkshochschule Reinheim ging es vergangendes Wochenende hoch hinaus: sieben Teilnehmer hatten den in Kooperation mit der Flugsportvereinigung Reinheim angebotenen Kurs "Segelfliegen" gebucht und warteten gespannt auf ihre ersten Schritte als Segelflug-Pilot.
Doch zu Beginn erhielten die Teilnehmer eine kurze theoretische Einweisung zu den Punkten: warum fliegt ein Flugzeug fliegt und wie steuert man es?
Daraufhin stand das richtige Fliegen auf dem Programm. Unter Anleitung und in Begleitung von erfahrenen Fluglehrern machten die Teilnehmer ihre ersten Erfahrungen als Pilot im doppelsitzigen Ausbildungsflugzeug. Als Herausforderung für den Flugbetrieb am Samstag erwiesen sich die Regenschauer, boten jedoch die Möglichkeit für eine praxisnahe meteorologische Erläuterung durch die FSVOR-Fluglehrer. Der Sonntag empfing die Teilnehmer mit freundlichem und gut fliegbarem Herbstwetter.
„Das waren zwei erlebnisreiche Tage“, schwärmten die Schnupperflieger am Sonntagabend. Einige überlegen jetzt, ob Segelfliegen in der Zukunft ihre neue Passion wird.


Und zum Schluss ein Geschenktipp:

Walter Eichhorn, der allseits bekannte Airshowpilot, wurde in diesem Sommer 80 Jahre alt! Während andere in seinem Alter Rolator- und Treppenliftkataloge wälzen, setzt er sich fast täglich in seine Extra 300 LT für eine schnelle Runde, rund um den Flugplatz Elz bei Limburg.
Walter und sein Sohn Toni haben zusammen ca. "36.000 Stunden am Himmel" verbracht und so heißt auch der Titel eines 172-seitigen Büchleins, dass ihr Vereinskamerad in der Flugsportgruppe Elz e.V., Michael Linke über die beiden gemacht hat. Illustriert mit 150 Bildern wird die Geschichte des LKW-Schlosserlehrlings Walter Eichhorn erzählt, der mit 19 Jahren nach Kanada auswanderte, allein um seinen Traum vom Fliegen zu verwirklichen. Über seine Karriere bei der Lufthansa bis zum Kapitän auf der Boeing 747-200 und der Ju 52.

Europaweit bekannt wurde Walter Eichhorn aber durch seine fast 2.000 Fallschirmsprünge mit seiner Truppe "Walters Vögel", seine Flüge mit der Me 109 auf unzähligen Flugtagen und den Formationskunstflug zusammen mit Sohn Toni auf ihren North American T6 und seit 2012 auf ihren Extra 300 LT. Erst vor wenigen Wochen waren "die Eichhörner" auf der Flugplatz-Kerb in Gelnhausen und auf der Hahnweide 2016 zu bewundern.

Dies alles wird mit vielen Hintergrundinformatien und noch nie veröffentlichten Bildern, fast alle in Farbe, in diesem Buch detailliert geschildert.

Zu bestellen ist das Buch über die Website www.flyaholic.de. Es kostet 12,95 Euro + 1 Euro Versandkosten. 


Euch allen eine schöne und hoffentlich besinnliche Vorweihnachtszeit und nicht allzu viel Stress beim Vorbereiten der Feiertage! In dem Sinne

Susan Breitenbach
(Pressereferentin HLB)

 

 

 

 

 

 

 

 

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